Tipps zur Welpenerziehung!

Bereits in den ersten Lebenswochen beginnt die Prägung fürs Leben. So sollte der kleine Welpe schon von klein auf positiven Kontakt zu möglichst unterschiedlichen Menschen bekommen. Auch Umweltreize sollten nicht fehlen. Das Laufen über Gras, Buddeln im Sand, raschelnde Tüten oder das Brummen des Staubsaugers, all das sind neue Reize für den Welpen, die für Verknüpfungen im Gehirn sorgen. Der Welpe lernt, wie aufregend die neue Welt ist und was sich alles zu entdecken lohnt. Je positiver die Erlebnisse sind, desto offener und neugieriger wird Ihr Hund sein, andernfalls kann er sich zu einem ängstlichen Hund entwickeln. Das ist oft bei Tieren zu beobachten, die in ihren ersten Lebensmonaten keine guten Erfahrungen machen durften.

Beginnen Sie mit der Welpenerziehung bei sich zu Hause und wenn sich der Kleine dort sicher fühlt, können Sie ihn den Rest der Welt erkunden lassen. Fangen Sie auch frühzeitig an, ihm das Anspringen abzugewöhnen. Was bei einem kleinen tollpatschigen Welpen noch niedlich gefunden wird, sieht bei einem ausgewachsenen 50-Kilo-Hund schon anders aus. Springt Ihr Hund an Ihnen hoch, beachten Sie ihn nicht. Gehen sie einfach weiter. Achten Sie aber darauf, dass Sie ihm nicht aus Versehen auf die Pfoten treten, wenn er um Sie herumspringt. Sie begrüßen ihn erst, wenn alle vier Pfoten am Boden sind und er sich beruhigt hat. Will er dann wieder hochspringen, sagen Sie das Kommando "Sitz". Befolgt er das Kommando, gibt es natürlich ein Leckerchen.

Bitten Sie auch Ihre Familie und alle Besucher, dass Sie den Hund nicht beachten, wenn er an ihnen hochspringt. Ansonsten laufen Ihre Bemühungen nämlich ins Leere, da der Welpe nicht weiß, darf er nun oder nicht? Auch bei allen anderen Übungen ist es wichtig, dass Ihr Umfeld Sie unterstützt. Das gilt bei den Kommandos und auch bei den Trainingseinheiten. Einigen Sie sich auch innerhalb der Familie auf bestimmte Kommandos. Es bringt nichts, wenn der eine sagt "Stopp" und der andere "Halt". Und zu guter Letzt: Seien Sie konsequent! Auch wenn Ihnen das als Besitzer eines niedlichen Hundes schwer fällt, es kommt Ihrem Hund und Ihnen zugute.